Bremse der Gegenwart
Erinnerungen sind Gift der Gegenwart - eben im Song gehört und sofort zugestimmt.
So oft stehen wir uns selbst im Weg, so oft sagen wir nein aus Erfahrung, so oft nicht gewagt weil die Erinnerung das sagt. Wäre es nicht manchmal besser man drückt den Reset-Knopf und läuft einfach drauf los? Vieles wäre dadurch einfacher, man wäre freier und verschwendet seine Zeit nicht mit Erinnerungen. So einfach ist es leider nicht, also was tun?
Warum hält einen die Erinnerung fest und verschwindet nicht einfach aus dem Kopf? Immer und immer wieder erscheint plötzlich etwas in den Gedanken, keiner weiß woher es kommt und man ist wie gelähmt. Was soll das? Ok, man kann jetzt einfach sagen: hey lösch die alten Erinnerungen durch neue..... Frage: wo ist die Löschtaste? Mach ich sofort.
Vorallem bleibt die Frage: wie lange bleibt eine Erinnerung. Bzw. wie lange ist sie so stark um zukünftige Entscheidungen zu beeinflussen? Wenn es 30 Jahre dauert, wann soll man denn dann sein Leben in eine andere Richtung lenken?
Andere Alternative: zu den Erinnerungen stehen. Klar, klingt easy. Und warum schocken sie einen trotzdem sobald sie vor dem menschlichen Bildschirm auftauchen? Nein, tu das nicht weil du weißt ja was da mal war wo so ähnlich war und dann noch nicht... Wage es nicht, du weißt was das letzte mal war. Moment, ich zeig dir dazu die schmerzhaften Bilder. Oder die Person, die dein Herz gebrochen hat. Hat doch Ähnlichkeit mit dem der nun vor dir steht - also lass es lieber. Ach lass mich doch in Ruh!
Fakt ist: Erinnerungen bleiben ewig und tauchen immer wieder auf. Es gibt keine Reset-Taste. Aber es gibt die Taste: Mut. Einfach machen, einfach riskieren. Man hat, wenn es gut kommt, 80 Jahre die man etwas beeinflussen und lenken kann. Also hör nicht immer auf dein Kopf, sondern entscheide aus dem Bauch heraus. Es kann ja eigentlich nichts passieren. do it !
Danke, eure ms. x
ms. x am 03. März 16
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Sport - die Sucht
2 Wochen kein Sport, dass darf doch nicht wahr sein, dass man wieder von vorne anfangen muss. Gut über die ganzen Feiertage hat man mehr als gewöhnlich gegessen und hat viel rum gesessen, aber gleich ne Kugel mit sich rum schieben und beim Treppensteigen atmen wie Darth Vader? Also gut, heute noch mal nichts machen aber morgen, da hab ich mich schon mal mit meinem Kumpel im Fitnessstudio verabredet. Und am Sonntag beginnt wieder die WinerCross Serie in Goldbach. 10 km quer durch den Wald mit einer wirklich anspruchsvollen Strecke. Meine Bestzeit lag bei 1:09 Std. das darf gerne besser werden. Allerdings plagt mich seit Wochen das Außenband am Knöchel, deswegen sind ja die zwei Wochen Sportfrei zustande gekommen. Wenn der Schmerz allerdings wieder kommt....mh sollte ich doch mal zum Sportarzt. Aber das Bedenken das der mir dann eine längere Zeit Sportverbot erteilt ist da ganz groß. In nächster Zeit beginnen doch weitere Läufe an denen ich teilnehmen möchte. Ende März möchte ich auch beim münchner Volkslauf mitmachen. Mh abwarten was der Sonntag bringt.
Auf jeden Fall will ich wieder mehr machen, denn im Moment glaube ich nicht mal 2 km durchhalten zu können. Die ganze Feierei, Esserei, Faulerei, Trinkerei geht einem doch ziemlich auf die Figur und Ausdauer. Nein ich wiege mich nicht, aber ich weiß das bei mir gerne noch ein paar Kilos weg können. Wir werden sehen....
Eure ms.x
Was inspiriert uns?
Oft machen wir Dinge weil man sie eben macht. Oft steht man auf, geht arbeiten, macht dort nur was man mindestens bringen muss, geht nach Hause und setzt sich vor den Fernseher. Tag für Tag lebt man so, hat Angst vor Veränderungen und möchte in der heilen Schale versteckt bleiben. Man erfindet sich Ausreden damit bloß keine Veränderung eintritt. Ich die Stelle wechseln? Nein ich bin doch viel zu alt. Ich soll heute mit was Essen gehen, nein ich muss ja morgen arbeiten. Oh ja viele finden sich vielleicht hier wieder und wissen was ich meine.
Bis etwas kommt was einen inspiriert was zu tun, was man sich vorher nicht zugetraut hätte. Sei es nur ein einziges Wort welches man liest, ein Lied das man hört oder gar ein Mensch den man begegnet - all diese Dinge lösen in uns etwas aus, aus dieser schützenden Schale auszubrechen und sich zu befreien. Jeder hat etwas anderes was ihn inspiriert. Man bekommt Mut etwas zu ändern. Und genau das ist das Beste was jedem von uns passieren kann. Wir brauchen genau solche Momente, in denen wir wissen, genau das zu ändern oder genau das zu machen was man normal nie machen würde.
Gerade die Begegnung mit einem besonderen Menschen...nein er muss noch nicht mal besonders sein. Zumindest nicht für jeden, aber für dich, für dich ist er etwas ganz besonderes. Vielleicht einfach nur weil er die Worte wie er sie spricht dich berühren oder vielleicht die Art wie er dich anschaut - ganz egal was es ist, ein Mensch kann einem eine ganz andere Lebensrichtung schenken, die vielen von uns vielleicht schon aus der Einsamkeit oder Unzufriedenheit gerettet hat. Ich selbst befinde mich derzeit in der Phase von einer Begegnung so angetan zu sein, dass es mich richtig motiviert bestimmte Entscheidungen zu treffen und vor allem jede Menge Spaß und Freude mit in mein Leben einzubauen. Das gibt einem Kraft und lässt die normalen Alltagsprobleme komplett links liegen.
Das ist genau das was wir behalten müssen, die Kunst uns inspirieren zu lassen. Es zu zulassen uns auf neuen Wegen zu begeben. Wer will schon im hohen Alter sagen, bei mir gab es nie was Spannendes, bei mir war jeder Tag gleich. Und damit meine ich nicht seine Erfüllung zu finden. Anzukommen wie viele immer sagen. Ich finde wenn man "Angekommen" ist, was inspiriert einem dann noch ein neues Ziel anzustreben? Ich selbst möchte nie wirklich ankommen, ich möchte immer mehr lernen, viel sehen und vieles erleben. Wenn man angekommen ist hört man irgendwie auf zu leben. Man ändert nichts mehr, weil man hat ja alles was man wollte.Das ist für mich unvorstellbar.....
Zu mir: ich bin ein absoluter Frischling in der Welt des bloggens und habe keine Ahnung ob ich dafür ein Talent habe. Aber hey ich werde es nie erfahren wenn ich es nicht zumindest probiere. Ich bin 29 Jahre alt und habe bereits einiges erlebt und möchte meine Erfahrungen, Meinungen oder einfach nur meine - ich nenne sie immer "Hirnfürze" :-) mit euch teilen.
Vielleicht liest es ja jemand ;-)
Eure ms.x
ms. x am 05. Dezember 15
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